Internet Abofalle - Tipps & Tricks zum Ausstieg

Internet Abofalle Ausstieg

Im Internet gibt es viele Dienste, über die Musik, Bücher oder vielleicht auch Rezepte bezogen werden können. Diese und andere Inhalte werden dann vielleicht per Mail gesendet oder anders zugänglich gemacht. Allerdings erscheint nicht jeder Dienst seriös. Dies ist zum Glück für den Kunden verboten. Die so genannte Internet Abo-Falle darf es eigentlich nicht geben. Denn der Kunde muss exakt sehen und lesen können, welche Dienste er oder sie kostenpflichtig bucht und welche Leistungen der Kunde nicht erhalten möchte. Letztendlich darf keine Verschleierung stattfinden. Eine Internet Abofalle darf es so gesehen im Internet nicht geben.

Möglichkeiten des Schutzes vor der Internet Abofalle

Der Staat schützt die Rechte der Verbraucher in diesem Kontext in vielerlei Hinsicht. Für deutsche Webseite und Anbieter gelten strenge Regelungen, die der Verbraucher benötigt. Der Schutz findet insofern statt, als dass ein Kunde bei einer möglichen Bestellung sehen können muss, welcher Gegenstand oder welche Leistung bestellt wird. Es ist nicht legal ein Abo zu vermitteln, wenn der Kunde kein Abo bestellen will. Die Internet Abofalle besteht dennoch. Nicht wenige Anbieter verstecken kleine und zu bunte Haken, die zuvor bereits angeklickt sind, sodass ein Verbraucher genau die klein gedruckten Inhalte lesen und überblicken muss. An solch einer Stelle kann ein Kunde in die Internet Abofalle tappen.

Sicherheit im Onlineshop

Allerdings dürfte es auch diese Internet Abofalle nicht geben. Denn alle Käufe oder Downloads müssten geschützt sein. Ein Onlineshop ist verpflichtet den Kunden darüber in Kenntnis zu setzen, was er kostenfrei bestellt, in welcher Menge und mit welchen Versandkosten. In diesem Zusammenhang darf kein Abo mit verkauft werden. Im Bereich der mobilen Dienste finden sich allerdings häufiger die kleinen Texte, die etwa bei dem Kauf eines Klingeltons genau solch ein Abo mit verkaufen. Oft ist es so, dass ein Kunde bei einem Kauf die kleinen Texte lesen muss, in denen erklärt wird, dass ein Abo bezogen wird. Der Anbieter muss allerdings alle Informationen kennzeichnen und darf nicht völlig versteckt ein Abo verkaufen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen könnte dem Kunden allerdings erklärt werden, dass es sich um ein Abo handelt. Folglich müssen Kunden aber Vorsicht walten lassen.

Kostenfreie Downloads

Aber wo sonst lauert eine Bedrohung? Überall dort, wo es etwas Kostenfreies gibt, könnte ein Nutzer auch ungewollt ein Abo akzeptieren. Dieses wird häufig in einer Download-Software oder in einer Installations-Software versteckt. Versteckt bedeutet, dass der Nutzer in die Internet Abofalle tappt, wenn eine klein gedruckte Information darüber informiert, dass die kostenlose Nutzung mit einem Abo verbunden ist. Auch einige Gewinnspiele oder ähnliche Inhalte im Internet könnten solch eine Falle beinhalten. Es muss aber eine Möglichkeit des Widerspruchs geben. Kostenfreie Downloads beinhalten kleine Boxen, die zuvor markiert sind. Entfernt der Nutzer eine Markierung kann ein Abo bereits entfernt sein. Auch sollten bei kostenfreien Leistungen die AGB zuvor gelesen werden, damit ein Nutzer ausschließen kann, dass es sich um eine Art von Abo handelt.

Wichtige Fristen einhalten

Wichtige Kündigungsfristen einhalten

Sollte aus Versehen eine Internet Abofalle akzeptiert worden sein, was immer wieder einmal geschehen kann, dann muss ein Kunde sich erkundigen, welche Fristen für einen Rücktritt gelten. Für Verträge im Internet gilt letztendlich eine Woche. Ein Kunde muss

  • innerhalb dieser Zeit
  • eine Erklärung seines Rücktritts vom Vertrag in Textform und
  • mit korrekter Formulierung

übermittelt haben. Solch eine Kündigung ist oft auch per E-Mail möglich. Der Anbieter muss kontaktierbar sein. Andernfalls bleibt nur noch ein Rücktritt vom Vertrag in Form eines per Post gesendeten Einschreibens. Dieses könnte hohe Kosten sparen.

Der persönliche Schutz vor dem Abo

Kunden dürfen sich darauf verlassen, dass der Staat gute rechtliche Bedingungen für den Kunden gestaltet. Allerdings muss der Kunde sich ebenso selbst schützen und muss unbedingt die Bedingungen von Services für sich prüfen, um sicher zu sein, dass ein Abo oder Kostenfallen ausgeschlossen sind.

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