Sicheres Surfen im Internet für Jugendliche

Sicheres Surfen für Jugendliche

Jugendliche holen viele ihrer Informationen aus dem Internet. Stellenweise arbeiten sogar die Schulen über Email-Verkehr mit den Jugendlichen zusammen. Die Lehrer verschicken so ihre Hausaufgaben und geben wichtige Informationen für die Klasse weiter. Es bleibt also nicht aus, sich mit der Vielfalt, aber auch mit den Gefahren des Internets zu beschäftigen. Die Möglichkeiten des Internets sind einfach riesig – dennoch ist Vorsicht geboten. Jugendliche sind eventuell selbst schon durch einige Aktionen im Internet verunsichert. In den sozialen Netzwerken tummeln sich viele ihrer Klassenkameraden. Natürlich wollen sich die Jugendlichen untereinander austauschen. Dennoch wissen sie nicht so recht, wie viel sie von sich preisgeben können, ohne später einmal Schwierigkeiten bei der Ausbildungssuche befürchten zu müssen. Es reicht ja schon ein Smartphone mit verschiedenen Apps, was heutzutage fast jeder Jugendliche besitzt. Manche Apps saugen die persönlichen Daten. Wie sollen sich nun die Jugendlichen verhalten? Oder wie gehen die Jugendlichen mit den manchmal grauenhaften und gewissenlosen Informationen um, die tagtäglich das Internet überfluten und ungefiltert schockierend wirken können?

Wenig persönliche Informationen ins Internet stellen

Der Datenschutz im Internet sollte jedem Jugendlichen äußerst wichtig sein. Befinden sich erst einmal persönliche Daten im Netz, ist es unmöglich, sie je wieder ungesehen zu machen. Deshalb sollte jeder Teenager genau überlegen, welche Daten er von sich preisgibt. Um ein sicheres Profil in sozialen Netzwerken zu haben, sollten Jugendliche:

  • nur die nötigsten Daten preisgeben
  • Freunde genau auswählen
  • nicht jeden als Freund annehmen
  • Profil nur für Freunde sichtbar machen
  • bei mobiler Nutzung die Ortungsfunktion ausschalten
  • keine Handynummer im Netz weitergeben.

Kritischer Umgang mit Behauptungen im Netz

Jugendliche müssen beispielsweise Referate für die Schule vorbereiten. Sie sind auf die Nutzung des Internets angewiesen. Da jeder andere aber das Internet nutzen und etwas schreiben kann, ist Vorsicht geboten. Oftmals können die Jugendlichen noch nicht einmal erkennen, wer derjenige ist, der die Behauptungen ins Netz gestellt hat. Es ist deshalb ratsam, die erhaltenen Informationen noch einmal durch andere Webseiten, Fachwebseiten oder Bücher zu überprüfen. Es kann nicht alles geglaubt werden, was im Internet steht.

Fairer Umgang im Internet

Das Internet bietet den Jugendlichen nicht nur unendliche Möglichkeiten, sondern birgt auch große Gefahren. In den sozialen Netzwerken kommt es nicht gerade selten vor, dass irgendwelche Hasskommentare geschrieben oder Leute gemobbt werden. Ganz wichtig ist, dass sich Jugendliche an solchen Aktionen nicht beteiligen. Im Gegenteil – sie sollten sich dafür einsetzen, dass Hater und Mobbing keine Chance im Internet haben. Zum Beispiel können die Jugendlichen spezielle Gruppen gegen Hass und Rassismus unterstützen oder durch Kommentare Stellung beziehen. Es ist auch möglich, unfaire Kommentare zu melden.

Vorsicht bei scheinbar kostenlosen Angeboten im Internet

kostenlose Angebote im Internet

Es gibt viele verlockende Angebote für Jugendliche im Internet. Da empfiehlt es sich, Vorsicht walten zu lassen. Diese vermeintlich kostenlosen Angebote stellen sich hinterher oftmals als Kostenfallen heraus. Versteckt werden diese Kostenfallen beispielsweise in:

  • SPAM-Mails
  • Werbeanzeigen
  • gefälschten Empfehlungen in sozialen Netzwerken.

Am besten holen sich die Jugendlichen Erwachsene hinzu, die in diesem Bereich größere Erfahrungen besitzen. Auch bei kostenlosen Apps sollten sie Jugendlichen erst einmal vorsichtig sein. Durch Zusatzkäufe bei Spielen kann ansonsten die Handy-Rechnung immens steigen. Überhaupt ist ein kritischer Umgang gegenüber Apps geboten, denn die meisten versuchen nur, an die persönlichen Daten der Jugendlichen heranzukommen. Durch diese Daten werden dann ganz spezielle Werbe-Mails zugesendet. Es kann sogar passieren, dass die Daten der Jugendlichen an verschiedene Unternehmen weiterverkauft werden. Jugendliche, die sich für eine App entschieden haben, sollten auf keinen Fall Daten preisgeben, die für das Funktionieren der App nicht notwendig sind (beispielsweise das komplette Adressbuch). Grundsätzlich sollten Jugendliche nur Apps aus offiziellen Stores nutzen. Wird die App nicht mehr genutzt, ist es besser, sie zu löschen.

Vorsicht bei der Verbreitung von Bildern und Videos

Durch das Verschicken von Bildern oder Videos können die Jugendlichen extrem angreifbar werden, beispielsweise durch:

  • unerlaubtes Weiterposten
  • unerwünschte Speicherung von Bildern
  • Beleidigungen als Rückmeldung.

Die Bilder können ständig im Netz auftauchen – auch nach langen Zeiten. Werden die Bilder von anderen Usern ohne Erlaubnis der Jugendlichen veröffentlicht, kann etwas dagegen unternommen werden. Die Jugendlichen haben ein Recht auf ihre eigenen Bilder. Vorsichtig müssen sie allerdings bei der Veröffentlichung von Fotos oder Videos anderer User sein. Diese haben nämlich auch ein Recht auf ihre Bilder und können bei unerlaubter Veröffentlichung gerichtlich gegen die Jugendlichen vorgehen.

Kostenloses Herunterladen von Filmen oder Musik meistens verboten

Bei kostenlosen Angeboten zum Herunterladen, ist ein gesundes Misstrauen ratsam. Gehen Jugendliche in einen Laden, müssen sie schließlich auch für CDs und DVDs bezahlen. Weshalb sollte das Herunterladen im Internet also kostenlos sein? Unerlaubtes Herunterladen kann viel kosten und sogar bestraft werden.

Auch mal abschalten

Jugendliche müssen nicht ständig erreichbar sein. Durch ständiges Surfen im Internet geht die Aufmerksamkeit für andere, wichtige Sachen im Leben verloren. Abschalten ist deshalb auch mal wichtig. Die Nutzung des Internets sollte bewusst geschehen.

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